Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann.

Der eine ist Gestern, der andere Morgen.

(Dalei Lama)


Mentale Stärke & sportlicher Erfolg

Mentaltraining bedeutet den Traum/Wunsch mit dem Tun verbinden.

 

Unter Menatltraining versteht man das gedankliche Durchspielen zurünftiger Ereignisse mit Hilfe verschiedener Methoden. Wichtig ist sich das Ereignis, das kann ein sportlicher Ablauf genauso sein wie eine Prüfung, möglichst mit allen Sinnen vorzustellen (VAKOG). Das heisst sich Bilder, Geräusche/Töne des Wunschereignisses genauso möglichst plastisch vorzustellen, wie auch etwaige Gerüche, Geschäack oder Gefühle. Dies wird Visualisieren genannt.

Es kann dabei helfen, seine eigenen Möglichkeiten zu entdecken, weiter zu entwickeln und bestmöglich zu nutzen, das Wohlbefinden und die persönliche Leistung zu steigern. Basis des Mentaltrainings sind individuelle Entspannungstechniken.

Somit ist Mentatraining bewusstes und und kontrolliertes Gedankentraining undter Anwendung wirksamer Entspannungsmethoden. Als besonders effizient hat sich die Kombination mit Hypnose erwiesen.

 

 

Sportmentaltraining, Training von Bewegungsabläufen:

 

das eigentliche mentale Training in der Sportpsychologie ist das wiederholte Sich-Vorstellen eines sportlichen Handlungsablaufes, ohne die Handlung aktiv auszuüben. In dieser Form des „Mentalen Trainings“ wurden Methoden der Verhaltenstherapie, bei welchen Entspannungsübungen mit visuellen, auditiven, olfaktorischen, emotionalen und/oder haptischen Vorstellungen verbunden werden, an die sportpsychologischen Erfordernisse angepasst.

Eine Verbesserung des Bewegungsablaufs in der bewussten intensiven Vorstellung soll eine Verbesserung des späteren tatsächlich ausgeführten Bewegungsablaufs bewirken. Die erzielte Wirkung hängt davon ab, wie lebhaft die Vorstellung gelingt, das heißt, wie gut es gelingt, sich in die Bewegung hineinzuversetzen und die inneren Prozesse nachzuempfinden. Für ein wirksames Training ist ein Wechseln zwischen mentalem Training und dem wirklichen Training wichtig, um die Handlung in der Vorstellung immer wieder mit der ausgeführten wirklichen Handlung abzugleichen.

Diese Form des mentalen Trainings wird auch in der Rehabilitation, zum Beispiel nach einem Schlaganfallod er nach einer Hüftendoprothetik angewendet.

 

Unter der Annahme, dass es für jede Handlung ein optimal passendes psychisches und physisches Erregungsniveau gibt, wird bei diesem Training geübt, die Aktivierung durch Entspannung zu reduzieren oder durch Mobilisierung zu steigern. Da eine Mobilisierung meist viel einfacher als eine Entspannung erreichbar ist und unter Wettbewerbsbedingungen häufiger eine zu hohe Erregung zum Problem werden kann, werden praktisch nur Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Progressive Relaxation geübt. Die Entspannungstechniken sind auch Voraussetzung für das mentale Training von Bewegungsabläufen.