Die Herausforderung ist es, nicht etwas zu werden, sondern zu sein.
(Pyar)


Glückliche Familie & Beziehung, erfüllte Sexualität

 

Kriselt Ihre Beziehung? Steht eine Trennung bevor? Oder fehlt Ihrer Beziehung einfach der Schwung?

 

In allen diesen Fällen kann Ihnen und Ihrer Partnerin / Ihrem Partner ein Paar-Coaching helfen, Ihre Beziehung auf ein neues Standbein zu stellen. Durch bewusstes Miteinander-Arbeiten können wir gemeinsam herausfinden, was Ihre Beziehung derzeit blockiert, welche Bedürfnisse dahinter stecken und wie Ihre Bedürfnisse miteinander vereint werden können. Sie können in einem solchen Coaching lernen, Ihre Bedürfnisse angstfrei zu äußern und sich in neuer Achtsamkeit und Liebe zu begegnen. Darüberhinaus können Sie erfahren, wie Ihre Beziehung in einem neuen Bewusstsein erstrahlen und regelrecht "abheben" kann.

 

Diese Themen können Inhalte eines individuellen Coachings für Paare sein:

  • Die Beziehung neu definieren
  • Echte Begegnung miteinander anstatt Leben nebeneinander
  • Bedürfnisse angstfrei zum Ausdruck bringen können
  • Gewaltfreie Kommunikation
  • Positive Konfliktbewältigung
  • Individuelle Intertessen in Einklang bringen
  • Eigenverantwortung übernehmen, anstatt den Partner verantwortlich zu machen
  • Glück als etwas Erlernbares erfahren
  • "Probleme" als Chancen für gemeinsames Lernen und Wachsen erfahren
  • Den Partner als Spiegel für die eigenen Lernaufgaben und Potenziale erfahren
  • Vertrauen zurückerlangen

Individuelle Freiheit, Erfüllung und Selbstentfaltung muss kein Widerspruch für eine glückliche Beziehung sein. Im Gegenteil, mit einem neuen Bewusstsein kann gerade die Selbstentfaltung im Einklang mit dem Bedürfnis der Gemeinsamkeit stehen und zu einer Belebung der Partnerschaft führen.

 

Voraussetzung für ein Paar-Coaching

Voraussetzung dafür, dass die Beziehungs-Arbeit sinnvolle Ergebnisse liefert ist die Bereitschaft beider Partner, an sich selbst und miteinander kontinuierlich zu arbeiten und die Beziehung als gemeinsamen Weg, nicht als individuelles Ziel zu betrachten. Ist diese Voraussetzung gegeben, so steht einer glücklichen Beziehung nichts im Wege.

In jeder Beziehung kann es mal kriseln. So lange die guten Momente deutlich überwiegen stellt das keine Bedrohung dar.

Paartherapeuten sprechen vom Verhältnis 5 zu 1: Mindestens 5 mal so lange sollen demnach die schönen Zeiten sein, dann steht die Beziehung auf soliden Beinen.

Ein wenig Wachsamkeit kann dafür sorgen, dass dies auch so bleibt. Lange bevor eine Beziehung in Gefahr gerät, zeigen deutliche Signale, dass Handlungsbedarf besteht.

Der Paarforscher John Gottman nannte diese Signale die "apokalyptischen Reiter der Beziehung". Dabei handelt es sich um Verhaltensweisen, die bei entsprechender Intensität, fast jede Beziehung zerstören.

 

 

 

Die fünf apokalyptischen Reiter der Beziehung

 

Der erste Reiter: Kritik - nicht an der Sache, sondern an der Person

Wenn Kritik allzu oft persönlich wird (zB "egal wie oft ich dich darum bitte - du vergisst sowieso alles" oder "deine Kinder und ich sind dir völlig egal, du denkst doch nur an dich ..." oder "du ewiger Nörgler ..."), ist die Beziehung definitiv gefährdet.

Ein Ausweg: Zuerst überlegen, was man gerne anders hätte und dies in Form eines Wunsches äußern: "Ich würde mir wünschen, dass du pünktlich nach Hause kommst, wenn wir am Abend noch etwas vor haben". Worte wie "endlich", "zumindest", "einmal" sollten dabei vermieden werden.

 

Der zweite Reiter: Verteidigung, Rechtfertigung

Wer sich persönlich angegriffen fühlt, startet häufig mit dem Gegenangriff oder versucht, die Argumente des Gegenüber zu widerlegen. Man stellt sich also mit voller Wucht gegen die andere Person.

Wertvolle Informationen bleiben dadurch ungehört auf der Strecke. Der/die Kritisierende fühlt sich unverstanden; ab jetzt geht es beiden nur mehr darum, Recht zu behalten.

Ein Ausweg: Erst mal ein paar tiefe Atemzüge, um die eigenen Emotionen zu besänftigen. Danach darüber nachdenken, welche Teile der Kritik gerechtfertigt sind - und schließlich: Einlenken: "Du hast Recht, das nächste Mal werde ich dir früher Bescheid geben, wenn ich mich mit Freunden treffe."

 

Der dritte Reiter: Verachtung

"Schwefelsäure für die Liebe" nannte Gottman diesen Reiter. Die Signale sind unverkennbar: Augenrollen, Zynismus, Sarkasmus, lächerlich machen, abschätziger Humor, Provokation oder Aussagen wie "kein Wunder, dass du so bist - bei deiner Familie".

 

Der vierte Reiter: Mauern und Rückzug

Manchmal kann es gut sein, wenn sich von Streit genervte PartnerInnen für einen Moment zurückziehen und die heftigen Emotionen ein wenig verrauchen lassen. Wer in solchen Situationen allerdings regelmäßig mit versteinerter Mine regungslos dasitzt und zu mauern beginnt, tut der Beziehung nicht Gutes.

Ein Ausweg: Sagen, dass man sich kurz zurückzieht und dann wiederkommt. Und dann auch tatsächlich kurz den Raum verlassen, wenn möglich an die frische Luft gehen ...

 

Der fünfte Reiter: Machtdemonstration

 "Mach nur weiter so - damit kannst du mich nicht beeindrucken." "Es ist mir egal ob dir das gefällt - ich mach das jetzt." "Meckere nur, das hilft dir gar nichts."

Die Haltung `ich setzt meine Bedürfnisse durch, egal ob dir das gefällt´ ist meist das Todesurteil für eine glückliche Beziehung. Typische Machtsignale sind auch: Dem Anderen ins Wort fallen, Aussagen, die mit "du bist... ", "du hast ..." beginnen.

 

 

 

Was kannst du also für eine dauerhaft glückliche Beziehung tun?

 

Der erste und wichtigste Schritt ist: Beobachte dich selbst - erkenne dich selbst! Sei dir dieser fünf apokalyptischen Reiter und ihrer zerstörerischen Kraft bewusst, überbewerte sie aber auch nicht! Wenn sich einer oder mehrere dieser Reiter häufiger zeigen, ist Handlungsbedarf!

Versuche dann zuerst, Deine Verhaltensmuster zu verändern. Sollte das zu wenig sein, wäre ein Gespräch mit deiner Partnerin / deinem Partner angesagt. Sollte auch das nichts ändern, bleibt die Möglichkeit der Paarberatung oder der Paartherapie. Diese ist umso erfolgversprechender, je früher sie in Anspruch genommen wird.


Dir Partnerschaft neu beleben oder eine Trennung aufarbeiten? Ich unterstütze Sie dabei!